Was ist die Liquidität?
Die größte Voraussetzung, um einen Kredit überhaupt zu bekommen ist, dass man liquide ist. Übersetzt man dies, so stellt man fest, dass es sich hierbei um das Wort "flüssig" handelt. Wer also liquide ist, der ist flüssig und hat somit Geld.
Nur wer liquide ist, also mit allergrößter Sicherheit einen Kredit zurück zahlen kann, der wird diesen auch zugesagt bekommen. Andernfalls könnten die Banken ihr Geld direkt in den Wind schreiben.
Die Liquidität wird an verschiedenen Faktoren fest gemacht. So wird beispielweise geprüft, ob der Antragsteller sowie sein Lebenspartner arbeitstätig sind und wie viele unterhaltspflichtige Kinder im Haushalt leben. Das zur Verfügung stehende Einkommen wird ermittelt. Von diesem wird der monatliche Bedarf für den Lebensunterhalt (Lebensmittel, Kosten für Strom usw.) abgezogen. Dieser bestimmte Betrag ist für jedes Mitglied der Familie festgelegt. Man hat also nicht die Möglichkeit zu sagen "ich erzeuge aber Strom und meine Lebensmittel selber und habe dadurch keine anfallenden Kosten". Dies lässt die Bank völlig außer Acht.
Wenn dann nach allen Abzügen noch ein bestimmter Betrag übrig bleibt, den man ausschließlich für die Tilgung der Zinsen aufwenden könnte, so kann man davon ausgehen, dass man liquide ist.